Mit diesen Tripods knippst du perfekte Landschaftsbilder mit dem Handy

von | Sep 5, 2016 | Hardware | 0 Kommentare

Besonders bei Landschaftsaufnahmen ist es extrem wichtig, das Handy in dem Moment, in dem der Auslöser betätigt wird, extrem ruhig zu halten. Das schaffen selbst Leute mit einer ruhigen Hand nur in Ausnahmefällen.

Damit du schöne Sonnenuntergänge, Panoramabilder und bewegte Szenen wackelfrei aufnehmen kannst, haben wir uns die besten Lösungen angeschaut. Gute Stative, Tripods und Adapter für dein Smartphone gibt es glücklicherweise schon für den kleinen Geldbeutel.

 

Darauf solltest du bei der Auswahl deines Handy-Tripods achten

Abhängig sind die Kriterien natürlich vom Einsatzzweck. Generell solltest du aber immer darauf achten, dass das Tripod einen festen Stand hat, nicht zu schwer und sperrig ist und natürlich flexibel verstellbar ist.

  • Standfestigkeit: Zum einen solltest du dir anschauen, wie sicher das Stativ auf unebenem Untergrund steht (besonders Einbeinstative) und zum anderen, wie fest das Handy eingespannt werden kann. Sehr flexibel bist du immer mit Tripods, die du dank der biegsamen Beine auch auf Berghängen irgendwie sicher aufstellen kannst. Bei Einbeinstativen ist es Pflicht, einen festen, ebenen Untergrund zu haben. Damit das Handy fest in der Fassung verankert werden kann, ohne dabei zerkratzt zu werden, haben einige Stative eine extra Gummiplatte auf der Klemmhalterung (Adjustable Grip Holder).
  • Flexibilität: Anders als bei klassischen Kameras machen ausfahrbare Einbeinstative für Handys nicht viel Sinn, außer wenn du nach einem aufstellbaren Selfie-Stick suchst. Wichtig ist das die Handy-Stative kleine sind (Mini-Stativ) und flexibel auf jeden Untergrund angepasst werden können. Für Landschaftsaufnahmen eignen sich vor allem Dreibeinstative mit starren Beinen und einer einem beweglichen Kugelkopf, an dem die Schnellspann-Halterung für das Handy befestigt ist.
  • Gewicht und Größe: Warum machen wir Handybilder? Weil wir keine schwere Kamerausrüstung mit uns herumschleppen möchten. Genau deshalb sollte auch das Stativ möglichst in die Hosen- oder Handtasche passen. Tripods mit Kugelgelenken sind super flexibel und sind oft kürzer als 20 cm. Persönlich würde ich außerdem darauf achten, dass das Stativ nicht mehr als 100 g wiegt.
  • Fernauslöser: Einige Tripods und Einbeinstative (vor allem natürlich unsere lieben Selfie-Sticks) haben einen eingebauten Fernauslöser, der über Bluetooth funktioniert. Da die meisten Handymodelle heutzutage über einen Selbstauslöser verfügen, ist das nicht unbedingt nötig. Ansonsten gibt es auch die Option, sich einen solchen Fernauslöser separat zu kaufen. Die Bluetooth-Auslöser sehen in etwa so aus wie die elektrischen Türöffner für Autotüren.
  • Kompabilität: Zwei grundlegende Dinge sind zu beachten: die Kompatibilität mit dem Betreibssystem (Android oder iOS) und die Größe des Bildschirms. Für iPhones gibt es eine riesige Auswahl an Tripods. Bei größeren Geräten wie dem Samsung Galaxy solltest du unbedingt darauf achten, dass die Schnellspannhalterung weit genug ausgefahren werden kann, um das Handy samt Hülle fassen zu können.

Welche Art von Handy-Stativen sich für die Landschaftsfotografie eignen

Was sich für Landschaftsfotografien nicht eignet, sind die beliebten Selfie-Sticks. Es kommt uns darauf an, Aufnahmen in der Ferne zu machen, für die besonders auf die Stabilität beim Betätigen des Auslösers ankommt. Eignen tun sich also vor allem feste Stative mit stabilen Metallfüßen.

  • Große Handy-Stative: Die ausziehbaren Handy-Stative mit starren Beinen eignen sich besonders gut für Landschaftsaufnahmen. In der Regel sind die Ein- oder Dreibeinstative aus Aluminium, wodurch eine gewisse Standfestigkeit gewährleistet wird. Diese Modelle kommen sind den traditionellen Kamerastativen schon sehr ähnlich und sind perfekte für Landschaftsaufnahmen.
  • Starre Mini-Tripods: Die zusammenklappbaren Mini-Tripods mit Handyhalterung passen in jede Handtasche und sind damit gut für den Schnappschuss von unterwegs. Aufgrund der geringen Höhe von ca. 10 cm braucht es allerdings immer einen höheren Untergrund wie einen Tisch oder einen Felsen.
  • Flexible Mini-Tripods: Die unter dem Namen Gorilla-Pods bekannten Mini-Tripods haben Füße mit Kugelgelenken, so dass sie auch auf unebenen Untergründen gut ausgerichtet werden können. Der Nachteil ist natürlich die fehlende Stabilität, besonders bei Fotos im Freien. Dafür können die kleinen Gorilla-Pods überall hin mitgenommen werden und eignen sich für spontane Gruppenbilder oder Landschaftsaufnahmen.

Wenn du bereits ein Stativ für deine Spiegelreflex- oder Kompaktkamera besitzt oder ein stabileres Stativ für deine Handyfotos kaufen möchtest, dann schaffen auch Adapter Abhilfe. In die Stativ-Adapter kannst du dein Smartphone einspannen und über einen Universal-Schraupkopf auf ein professionelles Stativ aufschrauben.

Hier findest du einen ausführlichen Vergleich der beliebtesten Handy-Tripods.

 

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